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Abgeschlossen

Murat

Murat und seine Mutter wurden durch die Uni-Klinik Düsseldorf auf uns aufmerksam. Dieser Brief von Murat erreichte uns!

Aufgrund Murats Schreiben vereinbarten wir mit Murat und seiner Mutter, ihn am 19. September, zu Hause in Hilden zu besuchen. Das Kennenlernen und unser Gespräch verlief von Anfang an sehr unkompliziert. Murat ist sehr aufgeweckt und erwies sich als sehr aufgeschlossen. Murat erzählt uns zunächst, dass es bislang 7 bekannte Typen seiner Krankheit gibt. Da er jedoch Symptome aller Typen aufweist ist davon auszugehen, dass er eine bislang einzigartige Krankheit hat. Diese Symptome seiner Krankheit begleiten ihn ständig. Wenn er nicht diese starken Schmerzen an den unterschiedlichsten Stellen im Körper hat, die er nur zum Teil mit Schmerzmittel lindern kann, dann überfällt ihn die Übelkeit bis zum Erbrechen von Blut, begleitet von viel zu hohem, lebensbedrohlichem Blutdruck. Gerade in der vorausgegangenen Woche unseres Besuches war er wieder mit dem Notarzt ins Krankenhaus eingeliefert worden und musste eine Woche behandelt werden. Das hat derzeit wiederum zur Folge, dass seine Mutter in regelmäßigen Abständen – auch nachts – den Blutdruck messen muss. Seine Mutter gibt an, dass er sich und seine Krankheit schon sehr gut einschätzen kann und Murat von sich aus schon sagt, wenn es „wieder einmal soweit“ ist. Aufgrund des letzten Krankenhausaufenthaltes fehlte Murat auch wieder eine Woche in der Schule. Er besucht die 10. Klasse einer Realschule mit gymnasialer Oberstufe in Köln und wird morgens schon sehr früh - gegen 6.45 Uhr - abgeholt und ist Nachmittags auch nicht vor 15.30 Uhr zu Hause. Wie auch in seinem Brief erwähnt, strebt er das Abitur an um danach Soziologie zu studieren. Trotz seiner Krankheit ist er ein sehr guter Schüler, dies unterstrich seine Mutter stolz – und das zu Recht – indem sie uns sein letztes Zeugnis zeigte. Sie erklärten beide, dass diese Leistungen aber nur da sind, weil in der Vergangenheit die vielen teuren Nachhilfestunden von ihnen selbst getragen wurden, und auch künftig, aufgrund seiner ständigen Fehlzeiten durch die Krankheit, notwendig sind. In Hilden hat Murat keine Freunde, die hat er ausschließlich in seiner Schule, weil er dort einfach die meiste Zeit verbringt. Wenn er nach Hause kommt, ist er sehr erschöpft. Und wenn er dann noch Hausaufgaben zu erledigen hat, und auch noch bei der Krankengymnastik war, ist er anschließend nur noch froh, wenn er sich ausruhen kann. Murat ist ein großer Fan der Simpsons. Wenn es seine Krankheit zulässt, fährt er gerne in die Stadt, einfach weil er mal „raus“ möchte. Aber da ihn das sehr anstrengt, ist das nur an einem Wochenendtag möglich. Die Familie ist ebenfalls davon betroffen, dass Murats Bruder Autist schwerster Form ist. Er lebt in einem Heim, da er zu keinem Zeitpunkt allein gelassen werden kann. Allein diese Betreuung kann unter den gegebenen Lebensumständen in Murats Familie nicht gewährleistet werden. Murats Mutter ist sehr bemüht Murat in jeglicher Form zu unterstützen und zu fördern.

So viel Engagement und Mut, Kraft und Ausdauer konnten wir nun, Dank unserer Spender und Mitglieder, unterstützen und haben Murat einen Scheck über 1.000 Euro überreicht. Hiermit soll die nächste Zeit sichergestellt sein, dass die teuren Nachhilfestunden für eine gewisse Zeit finanziert werden können, damit, dies betreffend, der finanzielle Druck nicht mehr besteht. Es ist leider nicht in Worte zu fassen, wie sehr Murat und seine Mutter sich hierüber gefreut und bedankt haben.
An dieser Stelle geben wir diesen Dank an unsere Mitglieder und Spender weiter, ohne die dies gar nicht möglich ist und wäre. Wir bleiben weiterhin in Kontakt mit Murat, und wenn SIE speziell Murat helfen wollen, setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung oder spenden mit dem Hinweis „MURAT“.
Abschließend ein großes „Danke Schön“ auch an Dr. Tibussek, Murats behandelnder Arzt in der Uniklinik Düsseldorf, der uns diesen Bericht übermittelt hat.

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